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Nachrichten Erzgebirge

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19.05.2013 17:00 (Sonstiges)
Waldumbau ist Gebot der Stunde 
(GN) ERZGEBIRGE: Spricht man von nachhaltiger Forstwirtschaft, so kann das in der Gegenwart nur eins bedeuten: Waldumbau. Mit der Veränderung der klimatischen Bedingungen wird es nötig, den Wald an die sich ändernden Umweltbedingungen anzupassen.
Seit der Gründung von Sachsenforst im Jahre 2006 wurden bereits über 7.200 Hektar Wald umgebaut und 86 Millionen Euro in einen zukunftsfähigen Wald investiert. Allein 2012 wurden 1.350 Hektar Wald durch Pflanzung und Saat umgebaut. Ein Viertel der gepflanzten Bäume sind Laubbäume. Spitzenreiter ist die Rotbuche.
In Sachsen nahezu ausgestorben war die Weißtanne. Von ihr wurden 900 000 Stück gepflanzt. Sie erhöht die biologische Vielfalt in unseren Wäldern und ist gleichzeitig das größte Artenschutzprojekt von Sachsenforst. Wegen drohenden Wildverbiss ist es nötig, die Junganpflanzungen in einem eigens dafür errichteten Wildgarten zu schützen.
Mit der Umgestaltung des Waldes ändert sich auch ein Teil der Bewirtschaftung. Einzelbaumentnahmen werden in ferner Zukunft eine größere Rolle spielen als bisher. Schwere Technik wird nicht überall zum Einsatz kommen können. Eine Alternative dazu ist das Rückepferd. So werden Pferde bezeichnet, die gefällte und entastete Bäume zu den Rückegassen schleppen. Sie ziehen die Stämme durch Altholz Bestände, ohne Schaden an der Wurzelstruktur zu hinterlassen. In bestimmten Gebieten der Forstwirtschaft können auch heute nur Pferde auf Grund ihrer Wendigkeit eingesetzt werden: in Graben durchzogenen Waldstücken mit Nassstellen, in Naturschutzgebieten und Wassereinzugsgebieten.
Seit vielen Jahren rückt Lukas Meinhold aus Rittersgrün mit Pferden. Sein Fritz ist ein echtes Süddeutsches Kaltblut. Der Vierbeiner ist 9 Jahre alt und bringt 750 kg auf die Waage. Kraft und Arbeitswille, ein ruhiges Gemüt - diese Charaktereigenschaften sind bei Rückepferden gefragt und bei Forstleuten beliebt. Bei Arbeiten im Forst sind Pferde einer stets wechselnde Geräuschkulisse ausgesetzt: knackende Äste, sägen, klopfen, gemischt mit den Geräuschen der Technik. Bei solchen Bedingungen müssen sich Kutscher und Pferd gut kennen und aufeinander verlassen.
Der Waldumbau wird nicht von heute auf morgen geschehen. Es wird Generationen dauern, bis ein Wald entsteht, der mit den klimatischen Veränderungen klar kommt und gleichzeitig noch ökonomisch und wirtschaftlich zu nutzen ist. (Bildquelle: KJ-Archiv)
19.05.2013 16:00 (Sonstiges)
Hutzenabend in Schwarzenberg 
(MT) SCHWARZENBERG: Der EZV Schwarzenberg lädt am 24. Mai zum Hutzenabend ein. Im Programm ist ein Vortrag mit dem Titel "Persönlichkeiten und Originale der Vergangenheit in Schwarzenberg". Gerd Schlesinger und Wolfgang Dehnel wollen damit auf den Tag der Sachsen in Schwarzenberg einstimmen und Anregungen für den Festumzug vermitteln.
Der Beginn ist 18 Uhr in der Gaststätte "Zum Steiger" am Schlossberg Seniorenheim in Schwarzenberg gegenüber der St. Georgenkirche.
19.05.2013 15:00 (Kultur)
"Die Entstehung der erzgebirgischen Mundart" 
(MT) ZWICKAU: Der Erzgebirgszweigverein (EZV) Zwickau hat für seinen Mai-Heimatabend am 23. Mai den Leiter der Ratsschulbibliothek Zwickau, Dr. Lutz Mahnke, eingeladen. Dr. Mahnke wird an diesem Abend über "Die Entstehung der erzgebirgischen Mundart" sprechen. Der Heimatabend findet ab 19 Uhr im Hotel ACHAT in Zwickau statt. Interessenten sind herzlich eingeladen.
Eine der wichtigsten Kulturgüter ist die gesprochene Sprache. Sie fängt beim Dialekt bzw. der Mundart an, die in der jeweiligen Region besonders beliebt ist. Im Erzgebirge ist die erzgebirgische Mundart mit ihren verschiedenen Schattierungen zu Hause.
19.05.2013 14:00 (Sonstiges)
Polizei bittet um Mithilfe 
(MT) GABLENZ: Ein "Wasseruhrenableser" war ein Dieb. Die Polizei bittet um Mithilfe.
Am Montag, dem 13. Mai 2013, gegen 11.30 Uhr, bemerkte ein allein lebender 84-Jähriger in seinem Haus in Gablenz in der August-Bebel-Straße eine männliche Person, die durch die Hintertür das Haus verlassen wollte. Der 84-Jährige fragte nach und bekam von dem unbekannten Mann die Antwort, dass er die Wasseruhren ablesen müsste. Hilfsbereit zeigte der Senior dem Unbekannten die Wasseruhren in seinem Haus. Allerdings merkte er, dass der Ableser recht nervös war und gar nicht nach den Uhren schaute. Darauf angesprochen, drehte sich der vermeintliche Ableser um, und rannte aus dem Haus zu einem weißen Pkw, der in der nahegelegenen Wendeschleife hielt. Das Fahrzeug setzte sich sofort in Bewegung, so dass davon auszugehen ist, dass darin eine zweite Person wartete, der als Fahrer die Flucht absicherte.
Typ und Kennzeichen des Pkw hat der 84-Jährige nicht erkennen können. Ein paar Tage später musste er feststellen, dass aus seinem Schlafzimmerschrank eine grüne Geldkassette mit mehreren tausend Euro und eine EC-Karte fehlten. Offenbar hatte der vermeintliche Ableser Gelegenheit gehabt, die Wohnung des Seniors zu durchsuchen, bevor er von diesem bemerkt wurde.
Den Unbekannten konnte der 84-Jährige wie folgt beschreiben:
ca. 1,65 groß, untersetzte Gestalt, zwischen 50 und 60 Jahren alt. Er sprach hiesigen Dialekt und hatte ein gepflegtes Äußeres.
Die Polizei bittet um Mithilfe und hat folgende Fragen. Wer kann Angaben zu dem weißen Pkw machen? Sind Unbekannte mit der gleichen Legende Personen auch bei anderen Anwohnern vorstellig geworden? Wer hat verdächtige männliche Personen im Bereich des Tatortes und im Bereich der Wendeschleife gesehen oder beobachtet? Wer kennt den beschriebenen Wasseruhrenableser? Wer kann Angaben zu dessen Aufenthalt machen?
Hinweise nimmt das Polizeirevier Stollberg, Tel. 037296 90-0, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
19.05.2013 13:00 (Kultur)
Pfingstkonzert mit Bergmannsblasorchester 
(MT) BAD SCHLEMA: Am Pfingstmontag (20.05.) findet um 14:30 Uhr im Musikpavillon am Kurmittelhaus in Bad Schlema ein stimmungsvolles Pfingstkonzert mit dem Bergmannsblasorchester Kurbad Schlema unter Leitung von Sven Schremmer statt.
Das Bergmannsblasorchester Kurbad Schlema e.V. wurde 1967 unter dem Namen "Vereinigtes Blasorchester IG Wismut Aue" gegründet. Die Gründungsmusiker kamen aus den verschiedensten Bereichen des Wismut-Bergbaus in der Gegend um Aue, Bad Schlema und Schneeberg. Konzertreisen führten das Orchester u.a. in die ehemalige Sowjetunion, die Tschechische Republik, die Schweiz, nach Bulgarien, Spanien, Griechenland, Italien, Ungarn und Österreich. Das Bergmannsblasorchester Kurbad Schlema e.V. produzierte bisher zwei CDs und nahm an einer Reihe von Fernsehproduktionen des ZDF und MDR teil.
Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Programm von Operettenmelodien bis Dixieland-Sound.
Für das leibliche Wohl hat seit dieser Saison der Verkaufskiosk am Musikpavillon wieder geöffnet. Der Besuch dieser Veranstaltung ist kostenlos.
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